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MTV Wilster

MTV Wilster mit einem 3:1 im Spitzenspiel gegen Eckernförde

07.02.2009  20:00

Die Landesliga-Volleyballer des MTV Wilster traten zum Auswärtsspiel gegen den Eckernförder MTV an. Das Duell, Tabellenerster gegen den Zweiten, brachte schon im Vorfeld einige Spannung mit sich. Während auf Seiten der Gastgeber lediglich Hauptangreifer Hermes Godoy aufgrund einer Gelbsperre ausfiel, fehlten den Wilsteranern Mittelblocker Gerrit Menzel wegen eines Bänderrisses im Daumen und Nils Menzel wegen einer Entzündung im Knie. Auch Universalspieler Benjamin Maaß war wegen Knieproblemen noch nicht voll einsatzfähig. Trotz dieser Ausfälle ging man aber selbstbewußt in das Spiel, da man sich der Ausgeglichenheit des Kaders und der mannschaftlichen Geschlossenheit bewußt war.

Zu Beginn des ersten Satzes präsentierten sich die Steinburger sehr konzentriert und lautstark. Aufmerksames Blockspiel, viele Abwehraktionen und erfolgreiche Angriffe, meist über die Außenpostion, sorgten für einen großen Punktevorsprung. Doch dann der Einbruch. Eckernförde kam zurück ins Spiel und nutzte die hohe Eigenfehlerquote der Gäste, so dass die Führung wechselte.

Erst die Einwechselungen von Jens Mittelstaedt und Benjamin Maaß beim Spielstand von 17:19 brachten neuen Schwung, so dass der Durchgang mit 25:21 gewonnen wurde.

Der zweite Durchgang begann mit einer schlechten Annahmephase der Wilsteraner. Mit der Hereinnahme von Annahmespezialist Mathias Meinke, der in der Folgezeit fast alle Annahmen perfekt auf den Zuspieler brachte, wurde zumindest dieses Spielelement gestärkt. Leider entwickelten die Wilsteraner im Angriff zu wenig Druck, so dass der Durchgang knapp mit 23:25 verloren ging.

Konzentriert wurde der dritte Satz angegangen. Aus einer sehr guten Abwehr konnten die Angriffe immer wieder im Feld des Gegners untergebracht werden. Kleinere individuelle Schwächen konnten meist durch eine kompakte Mannschaftsleistung aufgefangen werden. Ein erfolgreicher Dreierblock beim Spielstand von 20:16 sorgte für gute Stimmung bei den Gästen: Kurz darauf stellten zwei erfolgreiche Schnellangriffe von Kai-Uwe Mahlstedt den Enstand von 25:20 sicher.

Ganz ähnlich verlief der vierte Durchgang. Die Ansage von Trainer Nils Menzel, nicht zu risikoreich im Angriff zu agieren, sondern dann eher den eigenen stark agierenden Block ins Spiel zu bringen, stach in diesem Satz. Immer wieder war es den Wilsteranern möglich, die Gegner entweder direkt abzublocken oder aus der Abwehr, welche um den grandios spielenden Libero Tobias Kletetschka viele Bälle im Spiel hielt, die Ballwechsel erfolgreich zu beenden. Dieser Satz ging ebenfalls mit 25:20 an die Gäste.

Insgesamt zeigte sich Trainer Menzel zufrieden und lobte ausdrücklich die Block-Abwehr-Abstimmung, welche zuvor intensiv im Training einstudiert wurde. Bestnoten verdiente sich neben dem Libero Tobias Kletetschka auch Diagonalangreifer Ragnar Menzel, der sein Potential zum Leistungsträger weiter andeutete.

Mit diesem Sieg fiel man zwar auf den zweiten Rang der Landesliga zurück, das aber nur, weil Tabellenfüher SV Adelby ein Spiel Vorsprung hat. Bereits beim nächsten Heimspieltag am 21.Februar in der Sporthalle in Wilster können sie aber mit zwei Siegen wieder an die Spitze klettern.

 

Spielprotokoll:

1.Satz: R. Menzel, Schulczewski (16:16 Mittelstaedt), Meinke (16:16 Maaß), Schneider, Boll, Mahlstedt

2.Satz: R. Menzel (19:19 N. Menzel, Rückwechsel 19:20), Mittelstaedt, Maaß (13:16 Schulczewski), Schneider (5:6 Meinke), Boll, Mahlstedt

3.Satz: R. Menzel, Schulczewski (13:14 Schneider), Meinke, Mittelstaedt, Boll, Mahlstedt

4.Satz: R. Menzel, Schneider, Mittelstaedt, Meinke, Boll, Mahlstedt

Libero: Kletetschka

 

 

Zum Fotoalbum: 

Bild 1: Erfolgreicher Dreierblock von den Wilsteranern Sebastian Schneider, Jens Mittelstaedt und Eggert Boll (v.l.n.r) 

Bild 2: Jens Mittelstaedt setzt zum Angriff an

Bild 3: Jens Mittelstaedt (Nr.2) und Ragnar Menzel (Nr.11) blocken den Angriff ab, Tobias Kletetschka (Nr.9), Mathias Meinke (Nr.4) und Eggert Boll (Nr.3) stehen zur Abwehr bereit

Bild 4: Kai-Uwe-Mahlstedt (Nr.12) und Ragnar Menzel (Nr.11) mit einem erfolgreichen Doppleblock

Bild 5: Diagonalspieler Ragnar Menzel bei einem seiner harten Angriffe











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